Verschwellfest, 2. September 2011
Die grosse Nacht des Rheintaler Weines
- 19.30 Uhr: Feierlicher Eröffnungsakt mit dem Verschwellen der Weinfässer
- Weinbars mit grosser Vielfalt an Rheintaler Weinen
- Tambourengruppe Kriessern
- Live Band Colours (www.colours.li) mit Jazz, Blues und Soul
- Der Rathausplatz im stimmungsvollen Licht
- Keller – und Besenbeizen am Platz
- Grilladenbuffet
Zum 5. Male findet am Abend vor dem Torkelfest das Verschwellfest statt. Im Zentrum dieses Festes steht der Rheintaler Wein mit seiner grossen Vielfalt, präsentiert in einer einmaligen und speziellen Ambiance.
Das Festgeschehen konzentriert sich auf den grossen, historischen Rathausplatz. Rund um den Platz sind fünf Pagodenzelte platziert, in denen die Rheintaler Kelterer bei ihren Ständen ihre Weine präsentieren. Der ganze Platz wird in eine Lichtarchitektur eingebettet sein, jazzige Klänge der erfahrenen Live-Band „colours“ schallen über den Platz und kulinarisch kann man sich an den grossen Gilladenbuffets verwöhnen lassen. Festbetrieb herrscht aber auch in den Keller- und Laubenwirtschaften rund um den Platz.
Die Wein-Präsentationen sind so angelegt, dass die Besucherinnen und Besucher von Stand zu Stand wechseln und bei verschiedenen Kelterern Weinproben vornehmen.
Mehr als 50 „Rheintaler“ werden von den einheimischen Weinproduzenten zur Degustation und zum Genuss angeboten. Weine aus dem ganzen Tal: aus Altstätten, Rebstein, Balgach, Heerbrugg, Berneck und Thal.
Seien Sie bei der festlichen Eröffnung um halb acht Uhr dabei, wenn der Bernecker Nachtwächter das Fest eröffnet und sich die 12 Weinkelterer kurz vorstellen.
Organisiert wird der Anlass vom Verein VINUMBERNECK in Zusammenarbeit mit dem Verein RHEINTALWEIN.
Eintritt:
Für 10.00 Fr. erhalten die Besucher ein Torkelfestglas und einen Bon für ein Glas Wein.
Für 20.00 Fr. gibt es ein Torkelfestglas und vier Bons.
Die Gläser können dann auch am Torkelfest verwendet werden oder dann zurückgegeben werden.
Verschwellen der Fässer
Der Vorabend vor dem traditionellen Torkelfest in Berneck erhielt den Namen Verschwellfest. Der Name entstammt aus einem Begriff beim Keltern. Früher verwendete man ausschliesslich Holzgeschirre bei der Traubenlese und beim Keltern, so etwa hölzerne Wimmet-Kübel, Butten, Zuber, Standen, Bütten, auch Pressbetten der Torkel und letztendlich Fässer. Die während eines ganzen Jahres nicht gebrauchten Holzwerkzeuge und –Behälter trockneten aus; sie „lechen“, wie die Winzer sagten, sie sind leck. Um für die kommende Ernte bereit zu sein, wurden sie „verschwellt“. Mit Wasser schwillt das Holz wieder auf, die Fugen verschwinden und die verschiedenen Geschirre, die Fässer und Standen sind wieder dicht. Erst nach dem Verschwellen war man bereit für die Weinlese.
Das Verschwellen eines Fasses gehört zum festlichen Eröffnungsakt und die Bedeutung des Verschwellens wird vom Bernecker Winzer Felix Indermaur erklärt. Mit dem Verschwellen einer grossen Stande durch die Kelterer wird auch zum Ausdruck gebracht, dass man nun für das grosse Fest, respektive für die vielen Weinproben bereit ist.

RHEINTALWEIN – ein Begriff für einheimischen Genuss
Der Weinbau hat im Rheintal eine mehr als 1100 – jährige Tradition und gehört somit zu den ältesten und bedeutendsten Kulturgütern des Rheintals. Dies möchte der nun einjährige Verein RHEINTALWEIN auch stärker hervorheben. „Wenn Heimat den Gaumen entzückt“. Dieser Spruch bringt zum Ausdruck, dass die Rheintaler ihre Region und ihre Genussprodukte lieben und stolz auf ihre Weinproduzenten und deren Weine sind.
Die Hanglage, der Föhn und die Bodenbeschaffenheit bieten beste Voraussetzungen, hochwertige Weine hervorzubringen. Und die Rheintaler Kelterer haben sich in den letzten Jahren recht innovativ gezeigt. Dank grösster Sorgfalt beim Rebbau mit dem naturnahem Anbau, tieferen önologischen Kenntnissen und moderner Technik in der Vinifizierung werden Weine produziert, die weit über die Region hohe Anerkennung finden. Dies zeigte sich u.a. bei natiioanlen und internationalen Weinprämierungen.
Heute werden von den mehr als 20 Weingütern Weine in einer grossen Vielfalt gekeltert: Die Palette reicht vom traditionellen Blauburgunder der verschiedenen Lagen bis zum Wein im Barriqueausbau, zu den vollmundigen Cuvées. Es gibt Rheintaler Schaumwein, süsse Dessertweine, spritzige Apéroweine: Genüsse für jede Gelegenheit und jeden Gaumen.
Bei der grossen Weinpräsentation am Verschwellfest in Berneck bietet sich die Gelegenheit, die grosse Weinvielfalt kennenzulernen.
Die Kelterer und ihre Weingüter am Verschwellfest:
- Weingut Haubensak, Altstätten
Hein Haubensaks Leitsatz lautet: Traditionelle Weinbereitung mit möglichst wenig Manipulation. In seinen charaktervollen Weinen halten sich die verschiedenen Weingeister im Gleichgewicht, die Erdverbundenen und die Flüchtigen.
- Josef Enk, Altstätten
Sepp Enk wohnt in der Burg Lüchingen und seine Reben wachsen rund um diesen markanten Ort.
- Nüesch Weinkellerei, Balgach
Das grosse Weinhaus von Barbara und Sven Hulsbergen mit mehr als 700 Weinen aus aller Welt ist besonders stolz auf seine Weine aus einheimischer Produktion. Der Önologe Andreas Müller sorgt mit seiner Erfahrung dafür, dass jeder in der Lage ist, eigene Entdeckungen in der grossen Weinwelt zu machen
- Weinbaugenossenschaft Berneck
Für Alois Dietsche, den Präsidenten von Wein.Berneck gilt: „Nur das Beste ist gut genug“. Dementsprechend sorgen die Winzer und Önologe Michael Hänzi für höchste Qualität.
- Wein.Kultur. Weingut Stegeler Berneck
Jakob Federer und seine Schwester Elisabeth führen die Familientradition weiter und setzen mit ihren neuen Weincuvées neue Akzente.
- Fürstlich Weine, Rebstein
Lukas und Rahel Fürst führen das jüngste Weingut im Rheintal. Sie bewirtschaften Reben und Rebstein und Marbach und sind mit ihren beiden Jungs am liebsten in den Reben.
- SCHMID WETLI AG, Berneck
Kaspar Wetlis Wahlspruch lautet: Das Winzerleben ist ein Glück. Er und sein Team sind zu beneiden. Auch seine Söhne haben sich für das Winzerleben entschieden. Welch ein Glück!
- Weingut Maienhalde, Berneck
Der naturverbundene Winzer Peter Indermaur hat stets ein Auge für Neues und führt das Weingut in 4. Generation. Seine Weine tragen u.a. die Namen seiner Frau Renate, seiner Tochter Fiona und seiner Söhne Romon und Laurin.
- Weingut Tobias Schmid & Sohn, Berneck
Peter Schmid, sein Sohn Christoph und Felix Indermaur: Bei diesem Team ist Herzblut für den einheimischen Wein sofort zu spüren. Hinter jedem ihrer Wein steckt eine grosse Geschichte und ihre Weine komponieren sie wie gefühlvolle Musik.
- Weingut Schmidheiny, Heerbrugg
Önologe Albert Nüesch kreiert nebst den traditionellen Weinen auch Tropfen, die weit über das hinausgehen, was man mit der Ostschweiz verbindet. Seine Premium-Weine tragen die Namen von griechischen Göttern.
- Ochsentorkel, Thal
Das junge Winzerpaar Salome Reimann und Tom Kobel fühlt sich am wohlsten in den Reben und im Keller zeigt sich das Paar sehr kreativ und innovativ.
- Christoph Rutishauser, Thal
Konstanz, Innovation und Authentizität sind tragende Elemente der Weinphilosophie von Christoph Rutishauser. Auch sein Sohn Roman hat die grosse Leidenschaft für den Weinbau geerbt.






